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BABIES COME HOME

BABIES COME HOME

Theater

Die Soziale Fiktion (DE)

      Ein Wald, eine Karaoke-Bar, eine unbestimmte Gegend:

      In BABIES COME HOME entsteht ein Ort ohne feste Adresse, mit feiner Musik und freundlichen Leuten, die das Publikum herein winken. Wenn der Abend beginnt, steht der Ablauf schon fest. Ein offengelegtes Skript führt die Anwesenden durch das Protokoll ihrer Begegnung, bis die freundlichen Leute verschwinden und sich Dunkelheit über den Köpfen der Gäste ausbreitet.

      Ausgehend von der Debatte um den Wert von Care-Arbeiten wie Pflege und kollektivem Sorge-Tragen, verwandelt BABIES COME HOME die Bühne in einen Ort, an dem Beziehungen gepflegt werden und die eigene Souveränität wie als Jacke am Eingang abgegeben werden muss.

      Die Soziale Fiktion lernte sich während des Studiums der angewandten Kulturwissenschaften in Hildesheim kennen. Ihre Arbeiten gehen stets von der Frage nach der Darstellung und Veränderbarkeit vorherrschender Strukturen aus. Für ihre Suche nach Dokumentarismen des Zukünftigen, nach der anderen Erzählung in der Realität, ist Theater nicht Mittel zum Zweck, sondern Medium des (Un-)Möglichen. Das hiesige Publikum wurde bereits Zeuge dieses Unterfangens durch die Produktion SCHICHTEN, die an den Treibstoff Theatertagen 2015 im ROXY entstand.

      Von und mit Adele Dittrich Frydetzki, Kristina Dreit, Marten Flegel, Anna Froelicher, Felix Worpenberg Konzeptuelle Mitarbeit und Technik
      Manuel Melzer Dramaturgie Charlotte Elsa Grief Kostüm Mascha Mihoa Bischoff Geräuschkomposition Nicolas Schneider

      Gefördert durch Fonds Darstellende Künste, Stiftung Niedersachsen, Friedrich Weinhagen Stiftung, Landschaftsverband Hildesheim, Jury-Preis für Junge Regie der Körber Stiftung 2014

      Dank an Schwankhalle Bremen, FB2 der Stiftung Universität Hildesheim, Sasso Residency

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