Ich habe nicht am Anfang begonnen, sondern in der Mitte
Zic, Schütz, Ulbricht & Brunner
so 30.03.14
Vier Frauen beschäftigen sich herzhaft mit den Brüchen, den Leerstellen, den “was wäre wenn…?- Momenten” von Biografien.
Dabei durchforsten sie die näheren Vergangenheiten; jene ihrer Mütter, Väter, Grosseltern, sowie jene der verschiedenen Nationen, aus denen sie stammen.
Sie gehen der Lüge der Linearität nach, suchen nach Punkten, die Umbrüche hätten sein können, aber es nicht geworden sind, nach möglichen Versionen der Vergangenheit, nach den Lücken im Ablauf, nach den verpassten Chancen. Zik, Schütz, Ulbricht & Brunner stellen sich dem biografischen Überschuss, der sich jeder Form der Reduktion entzieht und verknüpfen die Gleichzeitigkeit von Ereignissen zu mehrschichtigen Stammbäumen, zitternden Gefügen. Die vier Frauen kreieren eine eigene theatrale Form und Sprache, die all das nachdrücklich ins Bild zu setzen vermag.
Publikumsgespräch am 01.04.
Von und mit Katja Brunner, Amadea Schütz, Marie Ulbricht, Ivna Zic Bühne Martina Mahlknecht Kostüme Sophie Reble Projektionen Martina Mahlknecht, Sophie Reble Musik Daniel Sapir Technik und Licht Joshua Imgrüth Konzept Ivna Zic Dramaturgie & Produktionsleitung produktionswerkstatt, Larissa Bizer Regieassistenz Levin Vieth
so 30.03.14