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BLACKBOX IWF

BLACKBOX IWF

Theater

Ein Projekt von Firma für Zwischenbereiche mit boat people projekt (Basel / Berlin / Göttingen)

      In den aktuellen Diskussionen über Flucht und Migration werden alte Stereotypen des sogenannt "kulturell Anderen“ sichtbar. BLACKBOX IWF begibt sich auf diese Spuren und gelangt dabei an einen bislang wenig untersuchten Ort: Das ehemalige Institut für wissenschaftlichen Film in Göttingen (IWF). BLACKBOX IWF handelt von der Notwendigkeit und der Unmöglichkeit, Bilder des sogenannt „kulturell Anderen” zu überwinden. Auf der Bühne konfrontieren sich ein Kulturanthropologe, zwei Performer*innen und ein Medienkünstler mit ihrer Tätigkeit als Dokumentierende.

      Das IWF wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet und entwickelte sich rasch zur wichtigsten Institution für eine Filmproduktion mit wissenschaftlichem Anspruch im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus. Im Jahr 2010 wurde es geschlossen, es blieb ein Nachlass, der tausende ethnologische Filme mit Begleittexten und Akten umfasst – eine Sammlung von Versuchen, das kulturell „Andere“ wissenschaftlich abzubilden. Nach dem “Sommer der Migration“ 2015 diente das Gebäude drei Jahre lang als Unterkunft für Geflüchtete und als Probebühne und Aufführungsort der Freien Theatergruppe “boat people projekt“, die Theaterstücke zu Flucht und Migration realisiert.

      weitere Vorstellungen:
      12.12., 13.12., 14.12.2019 Schlachthaus Theater Bern
      ab Januar 2020 Werkraum Göttingen, Pavillon Hannover

      Konzept: Ute Sengebusch & Michael Westrich
 Regie: Ute Sengebusch
 Performance: Ute Sengebusch, Pakkiyanathan Vijayashanthan
 Performance, Livekamera: Michael Westrich Bühne, Licht: Thomas Giger Kostüme: Salome Egger Dramaturgie: Ntando Cele Musik: La Nefera Kommunikation: Jonas Gillmann
 Video, Technik: Reimar de la Chevallerie Produktionsleitung: Kathrin Walde (CH), Nina de la Chevallerie (DE) wissenschaftliche Begleitung: Michael Westrich

      Koproduktion: ROXY Birsfelden, Schlachthaus Theater Bern, boat people projekt Göttingen, Firma für Zwischenbereiche, Werkraum Göttingen, Pavillon Hannover

      mit freundlicher Unterstützung von: Fachausschuss Tanz & Theater BS/BL, Stiftung Niedersachsen, Migros Kulturprozent, Schweizer Interpretenstiftung, Christoph Merian Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Göttinger Kulturstiftung 

      Einige während der Theateraufführung gezeigten Filmausschnitte stammen aus technischen und organisatorischen Gründen aus dem Bestand des ehemaligen ÖWF (Österreichisches Bundesarchiv für den Wissenschaftlichen Film, [Link auf https://www.mediathek.at/oesterreich-am-wort/sammlungen/sammlung/col/23/cd/show/sc/Collection/gc/35/]), dessen Bestände nach dessen Auflösung seit 1997 im Archiv der Österreichischen Mediathek [Link auf www.mediathek.at] bewahrt und verwaltet werden.

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