A NIGHT CALLED LAYLA
Miriam Coretta Schulte (Basel)
do 31.08.17
LECTURE PERFORMANCE
Schön und kompliziert: Die arabische Sprache mag in den letzten Jahren in der Schweiz an Präsenz gewonnen haben, doch noch gibt es wenige, die diese Sprache beherrschen. Das Team von A NIGHT CALLED LAYLA schliesst sich zusammen, um sie zu lernen. Als Abkehr von rein kognitiv orientierten Lernpraxen nähern sie sich der arabischen Sprache über Bewegung und körperliche Zustände, verwenden Muscle Memory und choreografische Automatismen: Lernen als somatische Verwirrung und als mentales Schwitzen.
Das Publikum wird Teil einer Lecture Performance, in der Schrittfolgen auf Google Translate und Hocharabisch auf Objektchoreografien treffen. Die Gruppe testet die neu entwickelten Lerntechniken auf ihre Anwendbarkeit und erarbeitet sich ein eigenes Sprachamalgam.
Das Team von A NIGHT CALLED LAYLA kennt sich aus den Universitäten Paris 8, Gießen, Hildesheim und Bern. Die Beteiligten bilden kein festes Kollektiv, es variieren die Konstellationen und Künstlerischen Leitungen. Für dieses Projekt unterstützen sie Miriam Coretta Schulte in ihrer Forschung zu körperlichen Techniken.
Konzept/Regie Miriam Coretta Schulte Performance Lotte Wilhelm, Oliver Roth Dramaturgie Johanna Hilari Szenografische Beratung Sabina Winkler Choreografische Beratung Catalina Insignares Martinez Produktion/Oeil extérieur Felix Worpenberg
In Koproduktion mit Treibstoff Theatertage Basel
do 31.08.17