Mixed Pickles #15
Emma Stacey, Cyan Huescar / Cie. Isopodd, collective trouble & Markus Gfeller, Sophie Flannery Prune Vergères
Performance Tanz
fr 06.03.26
Das hausgemachte ROXY-Format lädt Nachwuchskünstler*innen dazu ein, Kurzstücke (weiter) zu entwickeln und zu präsentieren. Im Austausch untereinander und mit Unterstützung durch das ROXY-Team entsteht so ein Programm, das verschiedenste Spielarten des zeitgenössischen Tanzes vereint. Das Publikum erhält Einblick in künstlerische Prozesse und kommt in den Genuss eines Abends voller Überraschungen.
Diese Ausgabe wird erstmals in Kooperation mit dem Théâtre du Jura realisiert. Nach gemeinsamer Juryarbeit wird MIXED PICKLES #15 sowohl in Birsfelden als auch in Délemont zu sehen sein. Für die Vorstellung am 07.03. Könnt Ihr Eure Karten hier kaufen: https://billetterie.theatre-du-jura.ch/
Auch dieses Jahr wird MIXED PICKLES grosszügig von der Jacqueline-Spengler Stiftung unterstützt.
Danke an Hitzigraphy für die Fotos.

collective trouble & Markus Gfeller: all colours are beautiful
Es geht um Schichten von Bewegung, Schichten und Geschichten. Das Kollektiv versucht Orte der Ruhe zu finden, Gewissheiten zu stören, in der Unruhe zu bleiben und dort zu verweilen, Körper und Klänge zu verweben. Ihre Recherche ist getragen von Worten und Gedanken von Seyda Kurt, Emilia Roig und Donna Haraway, die über radikale Zärtlichkeit, Liebe und widerständige Praktiken schreiben.
Dorian Kaufeisen lebt in Biel, ist Tänzer und Choreograf und macht Musik. Amina Kampichler ist Tänzerin und Choreografin aus Wien und lebt in Biel. Sie sind beide Teil des collective trouble, ein Kollektiv, das sich an der Schnittstelle von Tanz und widerständigen Praktiken bewegt. Markus Gfeller ist Musiker, Komponist, und Produzent.
Konzept & Performance Amina Kampichler & Dorian Kaufeisen Komposition & Musik Markus Gfeller

Sophie Flannery Prune Vergères: nicht oben, nicht unten - irgendwo dazwischen
Zwei Performer erforschen im stetigen Springen und Bouncen Rhythmus, Schwerkraft und Schwebezustände – ein von den Balzritualen der Vogelwelt inspiriertes Spiel aus Wiederholung, Scheitern und Intimität, getragen von der Sehnsucht nach "air time“. Sie fragen sich, ob sich das In-der-Luft-Sein einfangen lässt – jener Moment zwischen oben und unten, irgendwo dazwischen.
Sophie Flannery Prune Vergères arbeitete die letzten 15 Jahren als Tänzerin in klassischen und zeitgenössischen Tanzensembles – zuletzt am Theater Basel – sowie in der freien Szene. 2023 schloss sie den Master „Expanded Theater“ an der HKB ab. Als Choreografin sucht sie nach Konzepten, in denen die Liebe zum Tanz den Mittelpunkt bildet und zugleich in einen Dialog mit Theater und performativer Forschung tritt.
Matias Rocha Moura ist Tänzer*in, Performer*in und DJ und lebt in Brüssel. Engagements am Scapino Ballet Rotterdam, ICK Amsterdam und Theater Basel, gerade freischaffend mit Choreografen wie Marco da Silva Ferreira oder Alexander Ekman.
Javier Ara Sauco ist Tänzer und Choreograf. Engagements an ITDansa, Hessisches Staatsballett, und Ballett Basel. Momentan arbeitet er frei, u.a. mit Saburo Teshigawara. Parallel entwickelt Javier Ara auch eigene Choreografien als Teil eines Duos mit Enrique López unter dem Namen Recuerdo nº7.
Konzept & Choreografie Sophie Flannery Prune Vergères, Performance Matias Rocha Moura, Javier Ara Sauco, Sounddesign Marquis’ McGee, Kostüm Anaïs Laure Meyer, Outside Eye Romain Guion

Cyan Huescar / Cie. Isopodd: à nos corps dissociées
à nos corps dissociés ist ein sanfte und radikale Kreation für drei dissoziierte Tänzer*innen – eine Hommage an gelebte Zustände, die die Bühne als Ort der Selbstermachtigung und des Care begreift. Fragmentierung und Instabilität werden nicht als Probleme betrachtet, die es zu beheben gilt, sondern als Inspirationsquellen für Bewegung und Gemeinschaftlichkeit.
Die Compagnie Isopodd ist eine junge Tanzkompanie mit Sitz in Genf, die die Projekte von Cyan Huescar produziert. Cyan ist Performerin, Choreografin, Musikerin und bildende Künstlerin mit Sitz in Genf. Sie hat einen Bachelor-Abschluss in zeitgenössischem Tanz von La Manufacture in Lausanne. Lou Marti ist Performer*in mit einem Hintergrund in Luftakrobatik und zeitgenössischem Tanz. Derzeit studiert dey an der HEAD in Genf. Tamara Savelieff-Horan ist Performer*in und Musiker*in mit Sitz in Genf, mit Ausbildung am Ballet Junior Genève. Alizée Droux ist Tänzerin mit Sitz in Lausanne, die ebenfalls am Ballet Junior Genève ausgebildet wurde.
Konzept und Performance Cyan Huescar Co-Kreation und Performance Lou Marti, Tamara Savelieff-Horan Performance Alizée Droux

Emma Stacey: stripped feathers
Ästhetik und Bewegungen der Burlesque treffen auf die Faszination für eine besonderes Kreatur: Die Krähe ist eines der symbolreichsten Tiere der nordischen Mythologien. Erwiesenermassen sehr intelligent, versteht sie den Alltag mit Witz und Tollerei zu meistern. Mit Bewegung, Stimme, Kostüm und Sound kreiert Emma ein humorvolles, sinnliches und bildstarkes Solo.
Emma Stacey ist Tänzerin und Choreografin, aufgewachsen in der Nähe des Schwarzwaldes, studierte an der HfMT Köln und schliesst momentan ihren MA in an der NSCD in Leeds ab. Emma interessiert sich für transdisziplinäre Arbeitsweisen z.B. der Verbindung von Stimme und Tanz als erzählerische Instrumente Geschichten erzählen. Besonders geniesst sie es, sich mit Mythologie und den magischen Momenten des Alltags auseinanderzusetzen.
Sebastian Varra stammt aus den italienischen Alpen. Er ist Tänzer, Gärtner und versucht sich für stripped feathers erstmals als Kostümdesigner und Musikproduzent. Sebastian schloss 2023 sein Studium an der Akademie für Musik und Tanz in Köln ab. Seine künstlerische Erfahrung umfasst unterschiedlichste Bewegungspraktiken, Kuchenbacken und in der Erde graben.
Konzept & Performance Emma Stacey, Co-Kreation, Kostüm und Musik Sebastian Varra
fr 06.03.26