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Spielplan

Work Body

Work BodyWork Body

Michael Turinsky Wien

Performance

  • Theaterfestival Basel

    WORK BODY ist ein Gastspiel im Rahmen des Theaterfestival Basel 2026. Das komplette Programm (25.08. - 06.09.) vom findet Ihr auf theaterfestival.ch. Dort könnt ihr auch Tickets für die jeweilige Vorstellung kaufen.


    Sprachen: Englisch & Italienisch mit deutschen und englischen Übertiteln. Empfohlen ab 16 Jahren. Dauer: ca 85 Minuten.


    „Rise up! Schwing dich auf! Work it!“

    Michael Turinsky baut eine Bühne – für sich, sein Team und für den kommunistischen Denker Antonio Gramsci. In Latzhose und Sicherheitsschuhen, hämmernd und singend, verbindet er den behinderten mit dem arbeitenden Körper.

    Michael Turinsky, einer der wichtigsten Choreograf*innen mit Behinderung, der zeitgenössischen Performance-Szene, macht sich in „Work Body“ mit bedingungslosem körperlichen Einsatz daran, unser Verhältnis zur Arbeiter*innenklasse zu befragen. Ausgangspunkt ist Pier Paolo Pasolinis Gedicht „Gramscis Asche“, das sich an die sterblichen Überreste des ebenfalls körperlich behinderten kommunistischen Denkers Antonio Gramsci richtet.

    Vor dem Hintergrund des aktuell allgegenwärtigen Rechtspopulismus fragt „Work Body“ nach Bildern von Männlichkeit, die besonders in Arbeiter*innenumfeldern prägend sind. Gleichzeitig geht es um verborgene Sehnsüchte: nach Autonomie, nach Begegnungen unter Gleichgesinnten und nach den ambivalenten Seiten von Kamerad*innenschaft und Brüderlichkeit. Turinsky entwickelt einen Gegenentwurf zu dominanten Männlichkeitsbildern und richtet einen kritischen Blick auf den Rechtsruck im Arbeiter*innenmillieu. Dabei rückt er Körper ins Zentrum, die sonst oft an den Rand gedrängt werden. Er zeigt den Wert von Arbeit jenseits von Entfremdung und Verwertung.

    In „Work Body“ tanzt Turinsky gegen die kapitalistisch organisierte Arbeitsteilung an. Dafür richtet er seine eigene Bühne her, verteilt Dosenbier, singt die Namen seines Teams ins Mikro und lässt sich die Zeit, die er braucht. Zwischen politischer Agitation und Tanz-Performance entfaltet sich ein radikal entschleunigter Abend. Umgeben vom Publikum und begleitet von einem eindringlichen Soundtrack entsteht ein Theatererlebnis, das nachdenklich, poetisch, emotional und kämpferisch ist.


    Idee, Choreografie, Text, Performance Michael Turinsky Musik, Songtext, Performance Tian Rotteveel  Bühne, Kostüme Jenny Schleif  Lichtdesing Max Rux  Dramaturgischer Rat Chris Standfest  Künstlerische Zusammenarbeit Liv Schellander Produktion Anna Gräsel 

    Eine Produktion vom Verein für philosophische Praxis Koproduziert vom Tanzquartier Wien, Theater RAMPE Stuttgart Unterstützt vom Municipal Department of Cultural Affairs, Vienna, and the Austrian Federal Ministry of Arts 


    • Theaterfestival Basel

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