Archiv
REJECTED

REJECTED

Tanz

Gillmann / Schiattarella

      REJECTED ist eine performative Erkundung der Themen Männlichkeit* und Zurückweisung. Körperbilder aus der Pop- und der Alltagskultur behaupten Dominanz, Kontrolle und sexuelle Leistungsfähigkeit als Ausdruck wahrer Männlichkeit*. Zurückgewiesen zu werden rührt in dem Kontext an dem Tabu der eigenen Verletzlichkeit. Alleine auf einer leeren Bühne interpretiert der Tänzer und Choreograf Alessandro Schiattarella eine Playlist der Zurückweisung. Er wirft einen Blick hinter die bröckelnde Fassade klassischer Männlichkeits*bilder und lässt zwischen Karaoke-Show und intimer Performance alternative Männlichkeiten* sichtbar werden.

      Sowohl Alessandro Schiattarella als auch Jonas Gillmann sind eng mit dem ROXY verbunden.

      Als Tänzer und Choreograf kreierte Alessandro Schiattarella seine ersten Arbeiten in der freien Szene Basels am ROXY, es entstanden bisher vier Produktionen: ALTROVE (2014), TELL ME WHERE IT IS (2015), STRANO (2017) und ONE AT A TIME… (2018). Davor agierte er als Tänzer für renommierte Kompanien, u.a. für das Ballett Basel, Béjart Ballet Lausanne, Ballet Du Grand Theatre de Genève.

      Jonas Gillmann arbeitete als Dramaturg unter anderen mit Alessandro Schiattarella für den Tanzabend ONE AT A TIME.... (2018), mit dem Medientheaterkollektiv Firma für Zwischenbereiche für die Produktion MEINE HEIDI, DEINE HEIDI (2017) und das Format Gästezimmer (2018) sowie mit dem Live-Film-Hör-Spiel-Duo MESH.

      REJECTED ist ihre erste Arbeit im Duo.

      Für die Vorstellung am Samstag gibt es ein Kombiticket: 19:00 LOSS & LUCK in der Kaserne + 21:00 REJECTED im ROXY inkl. Shuttleservice. Hier gehts zum Kombiticket

      Konzept: Alessandro Schiattarella und Jonas Gillmann Performance Alessandro Schiattarella Dramaturgie Jonas Gillmann Musik Lena Fennell Licht Minna Heikkilä Produktionsleitung Franziska Ruoss

      Koproduktion: Festival BELLUARD Bollwerk International, ROXY Birsfelden, Ausstellungsraum TANK Basel

      Gefördert von: Jacqueline Spengler Stiftung, Fachausschuss Theater / Tanz

        Nach oben